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LBX CT-Motor nicht mehr vollgasfest


joe676
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Erste Möglichkeit bevorst Dich deppat machen lässt mit irgendwelchen Foren :D such Dir einen Boschdienst der die Lichtmaschinen anschauen kann und gegebenenfalls überholen, 65A Limas sind für LBX selten.

Irgendwann ghörts eh überholt wenn Du den Regler bereits getauscht hast kann es sein das die Schleifringe überholt werden sollten sprich abgedreht und poliert sollte aber wer können.

Dann kannst Du anfangen denn Rest zu suchen von Verbindungen angefangen bis hin zum Trennrelais. Normalerweise reicht auch eine 45AH Lima es dauert halt nur länger:huh:

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oder Masseband, Kabelanbindung ist einfach nur vermodert.....der Grünspan ist manchmal auch im Kabel zu finden.

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Die Starterbatterie mit 36 Ah ist ca. 2 Jahre alt, die Zweitbatterie mit 45 Ah ist neu.

Hab die Lichtmaschine jetzt ausgebaut und durchgemessen:

Die drei Statorwicklungen haben je 0,15 Ohm, die Rotorwicklung 2,9 Ohm.

Das würde bedeuten, dass bei einem Gleichstrom von 65 A in den Statorwicklungen eine Verlustleistung von 65 A x 65 A x 0,3 Ohm = 1268 W entsteht.

In den Dioden wären es dann noch 65 A x 2 V = 130 W und in der Rotorwicklung max. 14 V * 14 V / 2,9 Ohm = 68 W.

Kann mir irgendwie nicht vorstellen, wie die Lichtmaschine trotz des Lüfterrades im heißen Motorraum eine Verlustleistung von beinahe 1500 W los wird, wobei die Dioden maximal 150 °C Halbleitertemperatur vertragen.

Vielleicht ist das auch der Grund, dass sie nur ca. ein Drittel vom Nennstrom schafft, da dann die thermischen Verluste nur noch ca. 1 Achtel ausmachen.

Möglicherweise hat auch aus diesem Grund der Vorbesitzer die stärkere Lichtmaschine eingebaut, was aber nicht sehr viel gebracht haben dürfte.

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Wenns eh schon ausgebaut ist such Dir einen Boschdienst mit Prüfstand  für die Lima und lass Sie nachnmessen.

Hast Du einen Vergleichswert zu Deinen Messwerten oder denkst Du nur ds sie passen?

 

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Übrigends der Ladestrom beträgt keine 65A, der Innenwiderstand der Batterie begrenzt diesen.

Der Widerstand  steigt normalerweise wenn sie voll wird - Sieht man auf den alten Batterieladegeräten mit Amperemeter deutlich.

 

Praktisch könnte eine kleine Lichtmaschine bei grossen leeren Batterien abrauchen, bzw. die Dioden aber auch bei zu hohen Temperaturen im Motorraum, allerdings ist das in der nähe der Abgaskrümmer.  Manche Fahrzeughersteller hatten wegen letzteren schon früher einen Kunststoffdeckel mit Schlauch hinten verbaut (BMW/Alfa etc.), die Lima saugt hinten über die Dioden Kühlluft an.

So heiss wird es im LBX Motorraum im Betrieb nicht es sei denn dir fehlt die Motorraumdichtung, das kühlgebläse saugt schon ordentlich

 

Begrenzend sind  alle elektrischen Verbindungen und der Zustand der Lima.

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Hab nochmal alles nachgemessen, wobei ich die genauere Vierleitermethode angewendet habe, und mir auch noch die Widerstandswerte der 45 A Lichtmaschine zum Vergleich angesehen.

Tatsächlich sind die Wicklungswiderstände bei der 65 A - Lichtmaschine mit 0,09 Ohm etwas geringer als ursprünglich gemessen. Trotzdem liegt damit die Verlustleistung bei 65 A immer noch bei 900 W, der Wirkungsgrad übrigens bei grade mal 50% (ohne mechanische Verluste).

Wenn ich mir nun einen Heizlüfter mit 2 kW vorstelle, der aufgrund des wesentlich größeren Strömungsquerschnitts ein Vielfaches an Luftdurchsatz hat, dann weiß jeder, wie heiß die Luft ist, die da heraus kommt.

Das kann sich bei einer solchen Lichtmaschine nach meiner Einschätzung niemals auf Dauer ausgehen, selbst wenn der Motorraum aufgrund des starken Kühlgebläses nicht sehr viel heißer als die Außenluft ist.

Darum vermute ich, dass der thermisch gekoppelte Regler ab einer bestimmten Temperatur die Spannung abregelt, sodass, abhängig von der Außenlufttemperatur nur so 20 - 30 A heraus kommen.

Du hast natürlich Recht, dass die Batterie den Strom ebenfalls begrenzt, wenn sie voll wird. Das ist jedoch sicherlich noch nicht der Fall wenn die Ladespannung unter 13,5 V liegt.

Mich würde interessieren, ob schon jemand eine normale Drehstromlichtmaschine auf Dauer mit dem Nennstrom (mit Ampermeter gemessen) belastet hat ohne dass der Regler diese zur Vermeidung von Überhitzung abgeregelt hat.

Möglicherweise ist nämlich der angegebene Nennstrom als kurzfristiger Maximalstrom und nicht als maximaler Dauerstrom zu verstehen.

Edited by joe676
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Irgendwie mischt Du Elektromotor mit Lichtmaschine das funktioniert ein wenig anders.

Du hast max 65A für dein Bordnetz zur Verfügung aber nicht als permanenten Ladestrom für die Batterie. 
In den gelben Boschheften war das super beschrieben die gibts aber auch nicht mehr nachgedruckt nur als Altbestand.

Das einzige was ich dazu an Erklärung gefunden hab ist im Microcharge Forum unter „Was liefert eine Drehstromlichtmaschine an Strom?“

 

Der „jemand“ ist maximal ein Boschdienst mit einem Prüfstand der diese dementsprechend belasten kann

Edited by westitreter
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vor 19 Stunden schrieb joe676:

 

Tatsächlich sind die Wicklungswiderstände bei der 65 A - Lichtmaschine mit 0,09 Ohm etwas geringer als ursprünglich gemessen. Trotzdem liegt damit die Verlustleistung bei 65 A immer noch bei 900 W

 

Die Verlustleistung dieser LiMa berechnet sich folgendermaßen:

P(Verlust) = I² x R = (65A)² x 0,09Ohm = 380W

 

Was du ausgerechnet hast, ist die abgegebene Leistung: P = U x I = 14V x 65A = 910W

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Der Strom fließt von B- über eine Diode und eine Statorwicklung zum Sternpunkt und von dort über eine andere Statorwicklung und eine andere Diode nach B+, siehe Wiki.

Daher: 2 x Wicklungswiderstand x I² + 2 x Uf x I = 2 x 0,09 x 65² + 2 x 1 x 65 = 761W + 130W = 891 Watt Verlustleistung + Verluste für Rotor.

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Am 23.11.2021 um 09:24 schrieb westitreter:

Sehe ich genauso wie im obigen Beitrag beschrieben. Der maximale Ausgangsstrom ist der Nennstrom der Lima, bei mir also 65 A. Nur dass mit zunehmender Erwärmung der Lima (vermutlich nach ein paar Minuten) der Regler die Ausgangsspannung und damit den Ausgangsstrom reduziert um ein Überhitzen der Lima zu verhindern. Mich hätte nur interessiert ob das bei allen Drehstromlichtmaschinen so ist oder ob es welche gibt die auf Dauer den Nennstrom zu liefern imstande sind.

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Ist doch einfach: Ein Belastungswiderstand mit 0.190 Ohm der 65A abkann und du bist glücklich Versorgter mit 12,4V :D und 65 A Strom fließt!

Einfach erklärt immer mehr Verbraucher Draufgängern und der Widerstand sinkt durch die Parallelschaltung,  und die Lima liefert mehr Strom wennst irgendwo bei 65A+ bist bricht die Spannung auch zusammen. Dazu brauchst aber auch die notwendige Nenndrehzahl der Lima ich glaub die liegt bei 2000U/min der Lima und auf Dauer wird sie sehr warm. 
 

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vor 3 Stunden schrieb joe676:

Der Strom fließt von B- über eine Diode und eine Statorwicklung zum Sternpunkt und von dort über eine andere Statorwicklung und eine andere Diode nach B+, siehe Wiki.

Daher: 2 x Wicklungswiderstand x I² + 2 x Uf x I = 2 x 0,09 x 65² + 2 x 1 x 65 = 761W + 130W = 891 Watt Verlustleistung + Verluste für Rotor.

 

Okay, ich hatte verstanden, dass der gesamte durchflossene Widerstand 0,09 Ohm beträgt.

 

Aber der Strom fließt nicht über EINE bestimmte Diode, Wicklung, weitere Wicklung und weitere Diode. Da die Ströme der drei Statorwicklungen im Drehstromgenerator einen Phasenversatz von 120° aufweisen, besteht immer eine Überlagerung der Ströme in allen drei Statorwicklungen und allen sechs Dioden. Würde man die LiMa als einfachen Drehstromgenerator (ohne Dioden) betrachten, betrüge die Spannung an den Statorwicklungen die Ausgangsspannung geteilt durch Wurzel drei, also etwa 8V. Bei einem Strom von 65A ergäbe das eine Verlustleistung von 726W an den drei Wicklungen zusammen. Damit kommt man also in die Regionen, die du genannt hast. Plus die Verlustleistung der Dioden. Und der Wirkungsgrad der Lima ist tatsächlich kaum besser als 50%.

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