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Showing content with the highest reputation since 01/23/2020 in Posts

  1. 2 points
    Tiger sieht nur auf Tieren gut aus.... Lg
  2. 1 point
    Aha... die kern hörigen ?!? Schmeiß dein backrohr an wenn muddi ned zuhause ist, soll auch wunderbar funktionieren
  3. 1 point
    dritte Reihe ist de facto illegal, weil du Fenster auf Kopfhöhe brauchst. wennst statt der Mittelbank eine Hintere einbaust, werden dir die Sitzplätze also bei einer Überprüfung ausgetragen und bei einem Unfall ists wahrscheinlich auch eher ungut... lg phil
  4. 1 point
    Mongolei Für uns Autotouristen gibt es von Russland in die Mongolei 2 Grenzübergänge: Tsagaannuur im Westen und Altanbulag im Norden der Mongolei. Vom Norden nach Ulaan Bataar kommend, war es für uns also Altanbulag. Dort erlebten wir noch einmal eine absolut stressfreie Grenzabfertigung. Aus Russland raus, sowie in die Mongolei rein. 2019 brauchten Deutsche für die Mongolei kein Visa. Der Einreisestempel war gut für einen Aufenthalt von 30 Tagen. Wie andere nichtdeutsche Touristen es taten, wollten wir dann doch nach der Ankunft unsere erlaubte Aufenthaltszeit um weitere 30 Tage verlängern und sprachen in Ulaanbaatar im Immigrationshauptquartier vor. Dort erfuhren wir: Da wir als Deutsche ja ohne Visa eingereist waren, könne man uns ein solches auch nicht verlängern! Im Land gibt es kein Visum. Das war Tatsache. Zwei Lösungen offerierte man uns: Wir könnten selbstverständlich wieder über die Grenze ausreisen und sofort mit einer neuen 30 Tage Genehmigung wieder einreisen. Auch mehrfach. Oder: Wir könnten unsere 30 genehmigten Tage ja einfach um maximal 60 weitere überziehen (!) und dann bei der Ausreise an der Grenze pro Person und pro Tag Tugrik 10 000,00 Strafe bezahlen. Das entsprach € 3,30. Solch eine Strafe würde uns auch bei einer weiteren Einreise keinerlei Problem bereiten! Ein über diese 60 Tage dauernder Aufenthalt „am Stück“ würde jedoch eine Deportation erzielen. Ein 30 Tage Visum für Deutsche kostete € 90,00. Strafe für die gleiche Zeit € 99,00. Für kürzere eben angepasst... Es wurde uns von einer amtlichen Stelle hier eine Problemlösung unterbreitet, die von vorn herein auf eine Strafe hinaus läuft!! Wir empfanden dies „Angebot“ etwas fremdartig. Jetzt waren wir doch also wirklich so richtig dort, wo wir immer schon hin wollten, „in der Fremde“. Im Endeffekt waren wir dann nur knapp 30 Tage im Land. Ab dieser Grenze galt unsere heimische KFZ- Haftpflichtversicherung, mit der „Grünen Karte“ nachgewiesen, das erste Mal seit der Heimat nicht mehr. Innerhalb des Kontrollpunktes gab es also noch ein Versicherungsbüro. € 34,23 für einen Monat Haftpflicht. Obligatorisch (Deckungssumme?). Vorher aber erst einmal eine kostenpflichtige Betonwanne mit Desinfektionsflüssigkeit für die Räder und eine Dame, die die Straßengebühr für die erste Teilstrecke kassierte. Wir konnten hier alle recht moderaten Beträge mit russischen Rubel bezahlen. Somit war dieser Kontrollpunkt aber auch der erste dieser Reise an dem wir überhaupt „zahlungspflichtig“ waren. Nach der Grenzstation, am Rand des Tujiin Nationalparks, gleich hinter der Grenze, fanden wir den letzten Komfortkieferschattenwald für die nächsten Wochen. Auf unseren späteren Strecken in der Mongolei gab es nichts vergleichbares mehr. Die recht gute Hauptstraße zur Hauptstadt wurde ein paar Mal durch sehr lange Baustellen unterbrochen, die es in sich hatten: Dichter Staub auf den vielen Ausweichwegen in der Pampa, der teilweise zu Schrittgeschwindigkeit zwang. Sämtliche Scheinwerfer an und trotzdem einen Unfall befürchtend. Kaum noch Sicht! Nach dem Stopp dann den feinsten Sandstaub dick im allerletzten Winkel des Autos. Sollte man eigentlich alles zukleben, wenn man davon weiß. Ein wenig wunderten wir uns schon, dass diese wichtige Verbindungsstraße zum russischen Ulan Ude noch nicht (oder nicht schon wieder?) problemlos zu befahren ist. Ulaanbaatar Ulaanbaatar empfing uns am 3. Juli mit einem sehr starken, aber überschaubaren Verkehrsaufkommen. Wir waren nicht überwältigt, erfuhren aber von „Insidern“, dass sich das außerhalb der Sommersaison total ins Gegenteil verwandele. Stress und Ellenbogen sollen da dann überwiegen. Hier leben ca. 1,5 Millionen Mongolen. Ungefähr die Hälfte der Gesamtbevölkerung des Landes. Wir erlebten aber auf den recht guten Stadtstraßen schon einiges an allerknappsten „Einfädelmanövern“, daneben jedoch sogar Fahrspuren, die wirklich nur für den ÖPNV freigehalten wurden. Zudem erfuhren wir darüber hinaus: Die entsprechende „App“ auf den Smartphones klärt den fahrwilligen Gast permanent darüber auf, wann sein gewünschter Bus an der Haltestelle ankommen wird. Bei der allgemeinen Smartphonedichte waren wir vielleicht sogar die einzigen, die dort immer noch ohne waren... Wer lebt da denn hinter dem Wald? „Ulan Bator“, wie wir es lange geschrieben kannten, entstammte wohl aus der russischen Schreibweise des doch ein wenig unterschiedlichen kyrillisch. „Unsere Adresse“ in Ulaanbaatar war das Gästehaus „Oasis“. Wohlbekannt. Kein Geheimtipp mehr. Es gibt mindestens ein weiteres, das River Point, auch total auf „Overlander“ sämtlicher Reisearten spezialisiert. Ein wenig weiter außerhalb der Stadt. Wir hatten es im Oasis sehr angenehm, bekamen wir an diesem „Epizentrum“ doch auch vieles vom heute üblichen „Weltreisen“ mit. Schnelllebig und „easy“ hat Priorität: Die exotischsten Ziele auf der Welt werden mittlerweile, oft möglichst „last minute“, angeflogen. Dort stehen dann Mietautos aller Art, aber auch Geländemotorräder oder Harleys zur Verfügung, um die gewünschten Ziele mit oder ohne UAS Begleitfahrzeug artgerecht „machen“ zu können! Viele Unternehmen buhlen mit „Komplettpaketen“ um solche Reisenden. Alles aus einer Hand also... Im Oasis kam ein Spediteur an, lud 2 Kisten ab, 2 Mechaniker folgten, brachten 2 KTM Motorräder ans Tageslicht und montierten Lenker u.s.w. wieder bis zur Fahrtüchtigkeit. Am nächsten Tag kam der mongolische Organisator dieser Geschichte, zeigte den deutschen Auftraggebern in Deutschland per „sozialer Netzwerke“ den einsatzbereiten Zustand, um sie einfliegen zu lassen. Irgendwie (auch) toll. Toll fanden wir allerdings auch, dass wir nach unserer Rückkehr von einem hiesigen Freund aus dem nahen Ingolstadt erfuhren, dass die beiden seine Bekannten sind, die diese Mongoleireise gemacht haben. Nicht so toll jedoch, dass der eine nach einem Sturz mit vergipsten Knochen heim flog. Wir trafen auch auf etliche fernreisende Motorradfahrer aus Eurasien, die von daheim aus starteten. Viele aus Russland. Wenn ich an unsere erste Asienreise von 1974 bis 1976 denke: Persönliche Informationsgespräche übersatt, Landkarten, Informationssuche (ohne Internet!), Travellerschecks oder Banküberweisungen, Anschreiben von und an... Einkaufen Dafür galt es wie immer, wenn neu in einem Lande, Geld in der Landeswährung mittlerweile „zu ziehen“. Hier bedurfte es erst einiger Versuche an unwilligen Bankomaten, trotz unserer eigentlich „guten Visa Card“. Erfolg gab es erst an denen der „Khaan Bank“, der wohl größten im Lande. Mit unseren DKB Karten gab es dann auch hier wie gewohnt, gebührenfrei und zum aktuellen Tageskurs Tugrik! Schlussendlich auch in allen größeren Ortschaften auf unserer Route. Auf einmal waren wir Millionäre! Ein Euro brachte uns mongolische Tugrik 3020,03. Für diesen Kurs konnten wir im Land recht preiswert einkaufen. Der, wie in Russland, immer noch gnädige Literpreis für Diesel von € 0,75 befand sich in bester Gesellschaft. Beim Einkauf von Lebensmitteln mussten wir ein wenig umdenken: Gemüse wächst in der Mongolei nur unter allergrößten Anstrengungen. Ist recht rar im Angebot der „Tante Emma Läden“ in den meisten Orten. In größeren hat man manchmal Erfolge. „Größerer“ Supermarkt. Frischfleisch, auch tiefgefrorenes, örtliche Angebote gab es für uns „Fleischfresser“ ausreichend satt. Natürlich einschließlich Pferdefleisch. Es lohnte sich absolut jeden kleinen Laden etwas genauer zu betrachten. Die Angebote waren sehr unterschiedlich. „Fränkische Leberwurst“, „Frühstücksfleisch“, „Bratheringe“ und „Bratheringsfilets“, alles aus deutscher Produktion konnten wir überraschend ergattern. Zu geringeren Preisen als in Deutschland. Für uns waren das wieder einmal Leckerbissen. Dort, anders wie in Afrika, machen unsere Exporteure vielleicht noch keine einheimische Produktion kaputt... Fränkisch/ mongolischer Austauschartikel. Die allermeisten, auf Käufer wartenden, Konsumartikel kamen jedoch aus der angrenzenden Volksrepublik im Osten. Trinkwasser In sehr vielen Gegenden herrscht Wasserarmut in der Mongolei, während Kraftfahrer in anderen gewaltige Flussdurchfahrten auf ihren Wegen bewältigen müssen. In keinem vorher besuchten Land erlebten wir das organisieren von vertrauenswürdigem Trinkwasser so exklusiv wie hier in der Mongolei: Jeder Ort wesentlicher Größe hat mittlerweile ein öffentliches „Wasserhaus“. Da wird Trinkwasser verkauft! Nach anfänglichen Schluckauf bedachten wir aber doch den Aufwand, den die jeweilige Kommune betreiben muss, um diese Angebote dort zur Verfügung zu stellen. In diesem Land lässt sich das, in guter Qualität, nicht zum Nullpreis erledigen! Je nach „Entwicklungsstand“ des Wasserhauses wird die entnommene Wassermenge bar bezahlt, oder per Prepaidkarte am wasserhauseigenen Scanner. Wir erfuhren, dass es preislich sozial abgestimmte Systeme gebe. Touristen wird meist von Einheimischen das bezahlen mit deren Kreditkarte angeboten... In Orten, in denen offensichtlich kein eigenes Grundwasser angeboten werden kann, wird Trinkwasser auch in übergroßen, versiegelten, Mehrweg- Plastikflaschen vorgehalten: Naadam Naadam war ein sehr gewichtiges Ziel (neben der Mongolei selbst) das schon seit langer Zeit auf meiner „Agenda“ stand! Und schon hatten wir es: Naadam, mongolisch „Die drei männlichen Spiele“, ist das Nationalfest das jährlich ab 10. Juli im ganzen Land gefeiert, für mich „DIE mongolische Olympiade“. In der Hauptstadt wird es natürlich in gigantischer Größe zelebriert. Lange vorher sind dort Zutrittskarten ausverkauft. Dagegen gibt es ansonsten im Lande wohl nirgends Eintritte. Wir erlebten ein Naadam in Tsetserleg, ca. 460 Km westlich von Ulaanbaatar, quasi in der Provinz, und kamen da wirklich auf unsere Kosten. Wir waren ja „mitten drin“. Die drei männlichen Spiele – das stimmt nicht wirklich. Es sind mittlerweile ja schon einmal vier. Davon ist zumindest das Bogenschießen gleichwertig auch in weiblicher Hand. Das Reiten und Schnipsen scheint heute nur von Männern „gespielt“ zu werden. Ringen ebenfalls, hat aber eine spezielle nette Legende (?)... Schnipsen Die Herren spielen hier Schagai, ein Zielschnipsen mit den Fingern von Schafknöchel auf Schafknöchel in einem Zielkasten. Wir sahen auch eine technisierte Variante, bei der, statt der Finger eine angepasste kleine Armbrust hergenommen wurde. Dieses Knöchel-Schießen wurde sogar in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. Reiten. Beim Pferderennen über verschiedene Distanzen (max. 30 Km) nehmen offensichtlich nur männliche Reiter teil. Die allermeisten von denen haben aber noch ein paar Jahre vor sich, bevor sie dann Männer sein werden. Die Nummer 2 ist hier gleich die Nummer 1. Am fremdartigsten war für uns dieses „Kinderspiel“ als solches. Ob das hetzen der Pferde durch vielfältiges Peitschen mit westlichen Pferderennen vergleichbar ist, wissen wir nicht wirklich. Wenn ja, sind wir zumindest sehr unglücklich darüber. Bogenschießen Hier herrscht nicht nur Klarheit, sondern auch fotogener Multisex. 75 Meter Distanz für Männer und 60 Meter für Frauen müssen die Pfeile vom Abschuss bis zum Ziel zurücklegen. Das besteht aus einer Reihe Zylinder, die sehr nah zwischen den Beinen von Kampfrichterrinnen und -richtern am Boden stehen. Die verkünden die Ergebnisse durch lautes singen von traditionellen Melodien und erhobenen Händen. Deutsche Ordnungsämter würden wohl „diesen Laden sofort schließen. Aus Sicherheitsgründen“!.. Ringen Bleibt heutzutage beim Ringen noch ein „männliches Spiel“ übrig: Für uns gibt es auch hierbei eine Menge für die Fotolinse: Die, bei siegeshungrigen und siegenden Ringern äußerst wichtigen „Adlertänze“. „Gewichtsklassen“, wie wir sie bei unseren Kraftsportarten kennen, gehören hier nicht her. Auch Fliegengewichte bekommen absolut die Chance, einen Klumpen Muskeln mit ihrer Geschicklichkeit auf den Boden zu legen... Toll! Die Kleiderordnung, insbesondere der freie Oberkörper, bei diesen Ringkämpfen hat dem Vernehmen nach einen recht patriarchalischen Hintergrund: Stärker bedeckt siegte der Legende nach in grauer Vergangenheit einmal eine Frau... Soviel zum sportlichen Teil von Naadam. Volksfest Der alles umrundende Teil, das „volkstümliche“, spiegelt den Stellenwert in seiner Vielfarbigkeit auf unseren Fotos hoffentlich ein wenig wieder. Auf dem gesamten Gelände waren permanent humane „Staubsaugerroboter“ im Einsatz! „Überlandfahrten“ In der Mongolei gibt es wohl ca. 50.000 Km Straßen und Fahrwege, davon etwa 1.700 asphaltierte. Letztere überwiegend in hervorragendem Zustand. Selbst bei diesem Verhältnis besteht die Mehrheit der Fahrzeuge in der Mongolei nicht aus besonders für Geländefahrten gebauten Modellen. Aktuell scheint der Toyota Prius der Verkaufsprimus zu sein. Ist ja nicht gerade der Geländegängigste, geht jedoch fast jedes Gelände an. Andere Fahrzeuge sind oft älter und meist wesentlich filigraner! Dieser gut deutsch sprechende Mongole hatte den Ehrgeiz, mit seinem Wohnwagen (hier durch Allrad gezogen) fast überall in seiner Heimat hin zukommen. Dieser Renault R4 querte mit seinem jungen Besitzer die Mongolei, kurz vor uns, 3 Mal quer! Neben den meist gesehenen Autos aus Japan und China, sahen wir bisher in keinem unserer bereisten Länder so viele, ursprünglich amerikanische, Hummer wie in der Mongolei. Letztere ausnahmslos jedoch innerhalb von Städten... Es kommt jeder auf seine Kosten! Nicht nur in der Gobi Wüste, im ganzen Land warten noch genügend Pisten oder auch deftigstes Gelände auf wagemütige Offroadtouristen, die hier (wirklich) ihren Spaß satt bekommen können. Durch solche, die sich auch mal verschätzen, bekommen mongolische Eigner von (in extremsten Fällen) Kettenfahrzeugen manche Gelegenheit, sich ein „paar Tugrik“ zu erarbeiten... Wir hatten uns den Eintritt in die zentrale Gobi „geschenkt“. Geschenkt - nur halb freiwillig. Wäre bei den anderen, zu unserer Reisezeit nicht gerade vielen, Mongolei - Autotouristen auch nur einer dabei gewesen, der unser Ansinnen begleitend dabei zu sein, entsprochen hätte, hätte es etwas anders ausgesehen. Über einschlägige Reiseforen suchten wir Kontakte im Vorfeld. Vergeblich. Bei manchen gab es nicht einmal eine Antwort. Wegen Überheblichkeit? Vielleicht ja auf Grund unseres alten und kleinen Fahrzeugs? Dann vor Ort ergaben sich gar keine Kontakte mehr, die in eine ähnliche Richtung führten . In die, laut vielen glaubwürdigen Beschreibungen, haarigen Bereiche der Gobi alleine „einzusteigen“ empfänden wir, nach unseren bisherigen Erfahrungen (20 Monate Sahara und insgesamt 74 mit VW Bulli bereisten Ländern), nur als riskant und unvernünftig. Mindestens ein 2. Fahrzeug gehört sich für uns da ganz einfach dazu... Woanders ging es besser! Sandprobleme sind in der Gobi offensichtlich seltener, da Sand sie nur zu 5 % bedeckt, jedoch können Wasserdurchfahrten böse für das Fahrzeug sein. Wenn ohne spezielles präparieren der Luftfilteransaugung, oder bei zu tiefen Furten trotzdem, Wasser in den Verbrennungsraum gelangt, kann das einen totalen Motortod bedeuten: Da lernte ich schon in den 80er Jahren in Nigeria einen „Wasserschlag“ kennen. Am Firmen Ford Transit Motor waren die Pleuel krumm, da sich Wasser im Zylinder nicht komprimieren lässt. Glauben Geister der Schamanen werden heute wie buddhistische Gottheiten verehrt. Seit der Demokratisierung der Mongolei 1991 kommen offensichtlich alle Glaubensrichtungen „zum Zuge“. Das stellte sich uns an unserem Weg immer wieder dar: Am meisten mittels Obos, diesen verschieden großen Steinhaufen mit allen möglichen Gaben, Geld, Zigaretten, Milch oder auch einem weiteren Stein und vielem mehr, von Schamanisten bedacht. Von Buddhisten mit Gebetsfahnen. Praktizierte Kooperation? Muslims, überwiegend im Westen des Landes, beten natürlich in ihren Moscheen. Hier die Christen in ihrer Kirche, friedlich aber gleich in unmittelbarer Nähe, im selben Dorf. Na, geht doch! Gastfreundschaft Viele Reiseberichte über die Mongolei beschreiben Einladungen von Mongolen in einer Art, wie sie Tradition sind und wo Fremde immer noch Seltenheitswert haben. Dabei gebietet die Gastfreundschaft, jedem Besucher der am Heimort aufkreuzt eine Schale mit Airag darzureichen. Airag, das ist die traditionelle, vergorene Stutenmilch (Kumys). Nach Erfahrungen mit ranzigem Yakbuttertee in Nepal, der bei der Iris absolut „nicht ging“, bekomme ich solche „verdächtigen Produkte“ immer trickreich in meine Hände getauscht. Somit konsumierte ich, neben der Iris recht mutig, die von unseren Nachbarn als „traditionellen Tee mit Hammelfleisch“ angepriesene Gabe im Nationalpark life. Suboptimal! Ich durfte dann noch die Folgen auslöffeln: Über 3 Tage rumorte mein inneres. Teilweise äußerst schmerzhaft. Das wäre nicht notwendig gewesen: Während Mongolen solch eine Gabe normalerweise austrinken, ist es absolut in Ordnung, nur symbolisch daran zu nippen, und sie dann wieder zurück zu geben. Die Gabe ganz abzulehnen wäre für uns aber grob unhöflich! Abschiedsschmerz? Alles hat ein Ende... Hinter Ölgii haben wir die Mongolei wieder nach Russland verlassen. Um unsere letzten Tugrik noch im Lande ausgeben zu können, steuerten wir auf die letzte Tankstelle zu und fühlten uns fast schon in Marokkozeiten der 80er Jahre versetzt: Etliche Jugendliche (sprach man da früher von Halbstarken?) erwarteten uns offensichtlich schon lange. „Geldwechseln?, SIM Karte übrig?, helfen wollen...“ waren die penetrant offerierten Angebote und Forderungen. Wegen frühere Erfahrungen in touristenreicheren Ländern schließen wir die Fahrerhaustüren eigentlich immer ab, wenn wir hinten am Fahrzeug tanken oder so... Unser Gefühl meinte, wie vor etlichen Jahrzehnten, da könnten gleich Steine fliegen weil wir nichts „springen lassen wollten“ wie doch wohl so manch anderer Tourist. Dieser Abschied konnte unseren bisher nur positiven Eindruck von der Mongolei aber nicht ändern. Er bestätigte nur, dass mit mit der allgemeinen Art heutigen Tourismus, der wohl zu unsensibel ist, vieles kaputt gemacht wird. An solchen Nadelöhren natürlich am schnellsten. Einige Kilometer weiter wurde es noch einmal interessant: Am mongolischen Grenzkontrollpunkt verlief alles erst einmal normal. Neben der Pass - und Zollkontrolle gab es zwar noch eine Beamtin mit „Immigration“ Sticker an der Uniform, die aus unseren Pässen wohl unsere Aufenthaltsdauer herausrechnete. Hier will ich mal an den Beginn dieses Reiseberichtteiles erinnern; da ging es doch um 10.000 Tugrik Strafe für jeden Tag, um den wir unsere erlaubten 30 Tagen Aufenthalt überziehen „dürften“... Für sie waren wir leider unter dem Limit. Glück für uns. Ein klitzekleines Abenteuer konnten wir aber doch noch mitnehmen: Wir schafften es, durch Stempel in unseren Reisepässen „nachgewiesen“, einmal in die Mongolei ein -, jedoch zweimal auszureisen: Um ca. 17 Uhr 45 öffnete sich der letzte Schlagbaum für unsere Ausreise in Richtung Russland. Ca. 5,5 Kilometer geht es jetzt noch bis zur Landesgrenze. Mit Schlagbaum und Tor. Da kam dann bald ein netter russischer Grenzsoldat der uns bedeutete, wir müssen jetzt doch wieder zurückfahren da dieser Kontrollpunkt hier erst wieder morgen früh öffne. Nun gut, wir fuhren zurück, empfanden dann im Niemandsland (?) doch bald ein Plätzchen neben der Piste würdig unseren Schlaf zu unterstützen. Nach einer halben Stunde wurden wir jedoch durch eine mongolische Grenzpolizistin „gebeten“, ihr wieder bis in den Kontrollpunkt hinein zu folgen. Schön war dieser Übernachtungsplatz nicht gerade. Auf 1700 Meter Höhe recht ungemütlich kalt (außerhalb des Campers, unserer heiligen Kuh), jedoch passend für unser Bett. Am nächsten Vormittag bekamen wir dann also unseren (exklusiven?) 2. Ausreisestempel! Die Mongolei war interessant! Die mongolische Landschaft einzigartig. Äußerst karg, enorm weitläufig und von einer starken Bevölkerung in einer, für uns vielfach, recht fremdartigen Weise belebt. Lachen empfanden wir tagtäglich immer als „mongolisch“! Obwohl doch schon an etliche Sprachen verschiedener Völker gewohnt, konnten wir mit der mongolischen einfach nichts „anfangen“. Dazu kamen in der kyrillischen Schrift, der wir seit Russland doch schon recht mächtig waren, große Änderungen hinzu. Mongolische Menschen waren bei unseren Begegnungen ausnahmslos „ausländerfreundlich“! Wir können ihnen im Nachhinein nur wünschen, dass sie weiterhin die natürlichen Gegebenheiten ihres Landes zu ihrem Nutzen wandeln werden. Herzlichsten Dank! Anschließend fuhren wir noch über Russland, Kasachstan, Russland, Ukraine, Rumänien, Ungarn, Tschechien und Polen zurück nach Niederbayern. Ab sofort schreibe ich an dem Bericht darüber. Ihr dürft mir alle die Daumen drücken, dass wir alle nicht zu lange darauf warten müssen... Damit Ihr währenddessen noch etwas fürs Auge habt kommen hier noch ein paar Fotos, die ich mich noch zu zeigen traue: Schönen Gruß, jetzt aus Niederbayern, Rolandderältere
  5. 1 point
    Hallo Rene! Auf jeden Fall, nur für dich alleine Nein ehrlich es stand schon irgendwo, 10.-14.6.2020, da haben wir wieder Zeit genug Ausschreibung gibt's demnächst hier Lg
  6. 1 point
    Hier neben der oben erwähnten noch zwei andere Möglichkeiten:
  7. 1 point
    Hallo ja das ist nicht ganz so einfach, hab nachgeschaut, Du hast keine extra großen Dateien. Daher hab ich Dein Limit erhöht. :-) GlG McLouis
  8. 1 point
    Und eine App-Lösung um das noch weiter zu verbessern ist in Arbeit :-)
  9. 1 point
    Es ist wieder ein Teil erledigt: die Anbauteile sind fertig sandgestrahlt und gepulvert. Der Bus steht schon beim Spengler und wartet darauf, dass @McLouis ´s Bus fertig wird
  10. 1 point
    Schwingen ausgebaut, Gummilager ausgebohrt:
  11. 1 point
    Also mit einem Diesel hättest viel weniger Probleme... Ich hab gestern meine vorderen antriebswellen ausgebaut, da ich die äußeren Manschetten erneuern muss und ein spezielles sehr flaches Klemmband montier damits ned am Traggelenk ansteht...
  12. 1 point
    Gratuliere max, ich hab ihn gleich erkannt wegen die ölflecken am saftelnden getriebe.
  13. 1 point
  14. 1 point
    Russland Hallo, der Abschied von der Ukraine nach Russland war einfach nur nett. Am Grenzkontrollpunkt wurden wir geringstmöglich „belästigt“: Wie bei der Einreise nahmen uns die Beamten am Auto die Papiere ab, bearbeiteten die im Büro und brachten sie mit einem „gute Reise“ zurück... Grenzkontrolle Jetzt sind wir auf unserer 3. Reise in Russland angekommen. Frühere Bedenken ob einer kleinlichen, ja schikanösen, Grenzkontrolle gibt es schon lange nicht mehr bei uns. Wenn der „Schengenraum“ gleichziehen würde, gäbe es hier weniger Bürokratie. So gibt´s jedoch unter anderem (gegenseitig!) die Zolldeklaration. Ein Formular, auf dem man seine mitgeführten Devisen, falls über US $ 10.000,00, angeben soll, Autoreisende eben zusätzlich das Reisefahrzeug beschreiben müssen. Deklaration, deutsch. Zum Fahrzeug muss natürlich auch ein Wert angegeben werden. „Flexibilität“ kann da zwiespältig sein: Im Falle z. B. eines Diebstahls oder anderen Verlustes wird nach dieser Angabe die Zollgebühr für die, auch unfreiwillige, Einfuhr berechnet. Im Falle eines nicht selbst verschuldeten Unfalls dann wohl die Regulierung durch die gegnerische Haftpflichtversicherung... Das Ausfüllen dieser Deklaration kann man nur mit einer gehörigen Portion Glück beim ersten Mal schaffen: Man muss z. B. die richtigen Linien für die entsprechenden Eintragungen finden. Diese sind für uns nicht immer logisch angeordnet Man muss z. B. die aktuelle Ansicht des Beamten treffen, wenn man bei der Eintragung des Fahrzeugbaujahres „Erstzulassung wie sie im Zulassungsschein steht“ oder eben das „Baujahr“ einträgt. Die sind in der „Zulassungsbescheinigung Teil 1“ ja nicht unbedingt identisch. Man darf dabei dann auf keinen Fall nervös werden und wohl möglich Schreibfehler ausbessern. Kann absolut nicht akzeptiert werden! Nach dem 2. Formular bekam ich dazu dann doch noch ein deutschsprachiges, statt englischem Formblatt. Na geht doch? Jedenfalls sehr hilfreich. Mein 3., fertige, wurde fast wie eine Heldentat akzeptiert. Der Check des Autos war absolut oberflächlich. Noch nicht einmal nach den Medikamenten (Drogen!) wurde hier bei uns gefragt! Sonst an den Grenzen im Osten obligatorisch. Gut, vielleicht war auch die Existenz des jetzt schon 3. Russlandvisums in unseren Reisepässen hilfreich? Umfangreichere Russlandvisa bekommt man offensichtlich einfacher, wenn man schon mehrfach in Russland reiste ohne Probleme zu machen... Manchmal kommt uns der Verdacht, dass unsere mittlerweile einigermaßen grauen Haare und das in vielen Augen „Understatement Wohnmobil“ bei derartigen Begegnungen an Kontrollpunkten einen recht großen Bonus einbringen. Straßen Von dieser Grenze, zwischen dem ukrainischen Sumy und dem russischen Kursk an, begann gleich die lang anhaltende Überraschung: Die Straßenqualität. 2013 vom Baltikum zum Kaukasus und 2015 von Polen nach Murmansk waren fast nur die großen Hauptstraßen von guter Qualität, jetzt fanden wir die so auch auf vielen Nebenstraßen. Manchmal sogar richtig „luxuriöse“ Strecken: Nachts mit Hilfe von Sonnen- und Windkraft beleuchtete Bushaltestellen Von der Grenze bei Sudscha bis zum ersten erklärten Ziel dieser Reise, dem Baikalsee, liegen jetzt 5780 Kilometer vor uns. Woronesch, Samara, Ufa, Tscheljabinsk, Omsk, Nowosibirsk, Krasnojarsk, Irkutsk und dann bis Ulan Ude heißen jetzt für viele Tage die Großstädte, die uns Abwechslung auf diesen Kilometern geben werden. Da ich die Zeilen nach dieser Jahresreise daheim schreibe, kann ich schon behaupten, dass diese Kilometer durchgehend repräsentativ sind. Für russische Fernreisestrecken. Hinter der ukrainischen Grenze wird aktuell in Russland, der Mongolei und Kasachstan extrem viel Geld in Qualitätsstraßenbau investiert! In rasantem Tempo wächst das moderne Straßennetz. Absolut Porsche und Wohnmobil geeignet. Es gab natürlich auch weniger intakte Strecken und Baustellen. Mit einer gewissen Umsicht waren die für alle Gefährte jedoch wirklich fahrbar. Unser beliebtes, und in früheren Berichten hochgelobtes „Autowandern“ über verkehrsarme Nebenstraßen ist in diesem Teil „unseres“ Russland´s über weite Strecken nicht mehr möglich: Die großen Hauptverkehrsstraßen haben selten kleinere Parallelstraßen. Abzweigende Straßen sind oft Sackgassen oder riesige Umwege. Man hat ja Platz. Interessehalber fahren wir doch einige dieser seltenen „Nebenstraßen“. Auf denen bekommen wir jedoch so manches Mal alles geboten, was unser Navi als „befahrbar“ ansieht. In regenreichen Jahreszeiten können die total unpassierbar sein! Oft für alle Art Fahrzeuge! Wohlstand Wie daheim ist Wohlstand auch hier nicht gleichmäßig verteilt. Wir finden Gegenden, die wirtschaftlich so manche bei uns zuhause „in den Schatten stellen können“, dann wieder andere „die einfach noch nicht angekommen sind“. Im ländlichen sieht man von weitem Siedlungen mit knallbunten Trapezblechdächern, oder eben die mit den grauen Asbestwellplatten... Das ist aus der Ferne häufig schon ein Indikator für wohlhabend oder „abgehängt“. Die Antenne könnte einem Bilderrätsel entstammen. „Geldiger“. Kaufhaus. Feiermädchen? In den großen Städten erlebten wir mondäne Einkaufs “Malls“ und schillernde „Kurfürstendämme“ oder „Kö´s“, woanders „Gründerzeitfassaden seit Jahrzehnten ohne Werterhalt“. Hohlhaus. Draußen dann landwirtschaftliche Großbetriebe mit riesigen Maschinen, noch riesiger Wirtschaftsgebäude zwischen Feldgrößen die bei uns nirgendwo hin passen, neben sehr vielen verlassenen Kolchosen und großen Fabrikruinen, aber auch Wohnblocks, die mit toten Fensterlöchern besseren Zeiten hinterher blicken. Landwirtschaft Kurz nach unserem Start in Deutschland fuhren wir durch erblühende Rapsfelder. Obwohl wir uns fast genau immer auf dem 48. Breitengrad vorwärts bewegten, verstanden wir das Wachstum der Pflanzen nicht so richtig: Die Rapsfelder wurden dort, Mitte Juni, erst langsam gelb. Der Flieder war noch in Blüte und nur sehr vereinzelt sahen wir Felder mit leichtem Kornbewuchs. Praktizierter Biometeorologie Unterricht? Dann haben wir in manchen Gegenden aber wieder fast vergessenes: Täglich eine frische, dann doch wieder von Insektenleichen annähernd undurchschaubare Windschutzscheibe. Insektizidindikator? Bei Licht im Mobil halten abends Moskitonetze an sämtlichen Öffnungen diese Flugobjekte wirksam ab. Die meiste Zeit auf der gesamten Reise „genossen“ wir insgesamt dermaßen mückenfrei, dass wir beide zusammen noch nicht einmal eine ganze Flasche Aut?oderwieauchimmer verbrauchten. In 5 6 Monaten, einschließlich Sibirien! flächendeckend FLÄCHENDECKEND Hinweis auf Kühe, Stiere, oder „Diverse“ Ochsen? Toiletten-, Lokus und so... Wir wollen gewiss nicht weniger perfekte Seiten unserer Gastgeberländer hervorheben. Als wirklich skurril empfanden wir jedoch ein Toilettenpapier der alten Sorten, die es wohl schon in Zeiten anderer Weltanschauungen hier gab: Eines, welches beim abreißen so gut wie immer (!) längs riss. Wirklich! Ohne Perforation. Um beim Thema zu bleiben: In unserem Reisemobil benutzen wir ja ein sogenanntes „Porta Potti“, ein (nach dem Geschäft) geschlossenes Camping WC. Wie zigtausend andere Wohnmobilisten auch. Entsorgung. Dies wird natürlich jeden Tag entleert und mit dem Inhalt des Grauwassertanks gespült. In wohnmobilreichen Ländern mit entsprechender Infrastruktur gibt es dafür immer mal wieder Entsorgungsstellen. In anderen benutzen wir möglichst öffentliche Toiletten. Dezentral glatt. Aus hygienischen Gründen ist das nicht immer angebracht, da man in denen durch menschliche Exkremente steigen müsste um an das „Epizentrum“ zu gelangen. Da ist es oft egal ob es sich um eine eigens installierte Toilette oder den Eingang einer Waldschneise handelt: Dort wo solche Geschäfte ungesehen getätigt werden, ist es durchweg total verschissen! Unsere Lösung: Wir fahren 100 Meter oder weiter in den Wald- oder Feldweg, wo sich Fahrer üblicher Kraftwagen meist nicht mehr hin trauen, um uns unserer Erzeugnisse zu entledigen. Das bedeutet, dass wir das da tun können, wo die sicher von keinem Menschen mehr entdeckt werden. Bei der üblichen Bevölkerungsdichte... Öffentliche Toiletten, aber auch mögliche Abfahrten in blickgeschützte Schneisen liegen bei den riesigen Entfernungen der sibirischen Fernstraßen sehr, sehr weit auseinander. Dazwischen verhindern üblicherweise steile Dammböschungen jegliches „abdriften“ in die Botanik, dass die oben beschriebenen Zustände, zentralisiert, doch schon wieder unvermeidbar und verständlich sind. LKW´s Ritter der Landstraße? Na ja, während der ganzen Reise waren sie permanent unsere Nachbarn auf den Straßen. Sonntagsfahrverbote oder ähnliches konnten wir nie beobachten. Leisteten wir uns ja auch nicht. Wir hatten aber starkes Mitgefühl, wenn wir z. B. kilometerweit an ihren stehenden Schlangen vor Grenzkontrollpunkten vorbei fuhren. Kilometerlang. Im Land spielen sie wirtschaftlich eine große Rolle, dessen sie sich offensichtlich auch bewusst sind. Auf den überwiegend guten Fernstraßen fahren die allermeisten das maximale Tempo welches ihre Motoren und Ladung nur zulassen. Nicht nur bergab wurden wir oft überholt... Was uns da dann überholte waren nicht nur die russischen LKW wie Kamaz, Gaz und Ural, sondern in großem Maße alles mögliche aus Westeuropa. Auch neueste Modelle. Sehr viele jedoch, die hier immer noch mit allen möglichen deutschen Aufschriften auf ihren Planen warben. Mit ihren russischen Nummernschildern sind sie hier emsig dabei, ihre 2. (oder 3.?) 400000 Kilometer abzuleisten. ?00.000 Km? Stundenlang, ja tagelang gemeinsam mit großen Mengen an LKW´s auf den Fernstraßen fahrend, haben wir abends alle eins im Sinn: Wir wollen ruhig und sicher unsere Ruhepausen genießen. Mit unserer heiligen Kuh finden wir dafür vielfach eine Stelle in der Botanik. Schon auf Grund ihrer geringen Ausmaße. Nicht selten kommen die auch gerade recht: Ctоянка. „Stojanka“, russische Parkplätze, quasi Autohöfe an den großen Fernstraßen, in erster Linie für LKW´s, bieten zu vorgerückter Stunde einen Übernachtungsplatz ohne große Sucherei. Selbstverständlich mit Rangiermanövern und Nachts auch mal laufenden Kühlaggregaten der LKW´s, in der Regel bewacht, mal mit weniger, mal mit allem Komfort wie Motel, Restaurant, Supermarkt und Sanitärkomplex: Toilette, Dusche, Waschküche, Massage, sind hier die Angebote. Sehr lang. Parkplatz. Einkaufen. Fanden wir anfänglich eines vielleicht als ein wenig gemein: In Filialen der großen Ketten entdeckten wir 2 verschieden hohe Preise an den Preisauszeichnungen der Waren: Kleinere für Besitzer von „Kundenkarten“ und größere für uns, den anderen. Jedoch schon 2013, während unserem „ersten Russland“ kontinuierlich bis jetzt, gab es beim bezahlen an der Kasse auf unser „njet“ bei der Frage nach dieser Karte immer den Ruf zu den Kunden hinter uns in der Warteschlange nach deren Karte, dann immer diese zum einscannen! Ob in Plastik oder per Smartphone. „Spasibo bol'shoye“ „Vielen Dank“, konnten wir auch schon recht schnell auf russisch. „Cегодня“, MHD Vorläufer: „Heute“. Da auf den Verpackungen frischer Lebensmittel neben dem „MHD“ in der Regel hier auch das Herstellungsdatum steht, sehen wir an den Regalen so manches mal das aktuelle Datum. Sozusagen als „Gehhilfe für Zeitlose“. Embargo? Wie auch immer, wenn es auch in Russland russische Biere in Top Qualitäten und zu sehr attraktiven Preisen gibt: Liebhaber deutscher Braukunst müssen nicht verzichten! 2 verschiedene Spaten, 2 verschiedene Warsteiner, 1 Hacker Pschorr, 4 verschiedene Paulaner, 1 Dortmunder Aktien Brauerei und viele andere aus guten Brauereien anderer Länder sind nur auf diesem Foto hier im Angebot! Politisch vorgegebener Boykott Russlands scheint sich wohl doch nicht auf unsere wichtigsten Grundnahrungsmittel beziehen... Souvenir Mitten in Samara, der sechstgrößten Stadt Russlands entdeckten wir ein eigentlich (für uns) angemessenes, Andenken an diese Reise: Leider gab es zu viele Augen, die das einpacken dieser Sojus Weltraumrakete gesehen hätten... Fahrkultur Beauty- nicht nur die Bar an dieser Ecke. Ab Irkutsk, als die „schönste Stadt Sibiriens“ in der russisch burjatischen Republik tituliert, änderte sich die Fahrkultur wesentlich: Ein Stress wurde schon mal geringer. Es war nicht nur noch absolutes „Vollgasfahren“ angesagt. Auch das überholen geschah geordneter. Das Auge bekam wieder Abwechslung. Man konnte über Hügel schauen. Die ersten Jurten waren zu sehen und oft recht große Pferdeherden, absolut ohne Aufsicht und Zäune. Freier Blick. Baikalsee und Olchon Wir kamen an den Baikalsee und besuchten dort gleich den wohl am meisten beschriebenen Ort: Die „Schamaneninsel“ Olchon. Wir erlebten diesen Ort in der Vorsaison! Vom Festland auf die Insel fahren mehrere Fähren. Zu zumindest jetzt kostenlos und in recht kurzen Intervallen. Nach den vielen tausend Kilometern sehr gut ausgestatteter Asphaltstraßen in Russland fängt für viele „Overlander“ hier eine Strecke an, die endlich etwas „artgerecht“ ist. Beginnt für so liebevoll auf härteste Einsätze vorbereitete „Expeditionsfahrzeuge“ doch endlich mal eine „Wellblechpiste“! Olchon Hafen. Wellblechpiste. Viele russische Geländebusse schaukeln auf dieser Strecke Massen ausländischer Touristen von Irkutsk bis auf Olchon. Die UAZ, absolut für diese Straßenverhältnisse konstruierte russische Kleinbusse, brettern dort gerne so lange mit ihrer höchstmöglichen Geschwindigkeit dahin, bis die Passagiere ausreichend stark protestieren. Angekommen. Diese Piste ist für viele Fahrer, einschließlich uns, zu mörderisch um mit 80 Km/h oder so drauf herum zu jagen. Wir halten uns bei dem Angebot doch besser an die vielen „Sommerwege“ die rechts und links gespurt wurden. Dort mit ca. 20- bis manchmal 40 Km/h und ca. 1 Bar reduziertem Luftdruck in den Reifen war das Lebensqualität erhaltend. Für Ross und Reiter. „Sommerweg“. Gleich am ersten Tag im „Hauptdorf“ Kuschir. Da standen wir doch schon neben dem, im jüngeren „europäischen Overlander Zeitalter“, vielleicht meistfotografierten Felsen: Dem Schamanenfelsen. Der mystische Ort. Außer dem Wiedererkennen dieses schönen Postkartenmotivs verspürten wir nichts mystisches. Vielleicht lag das aber auch an unserer, im Laufe von Jahrzehnten gewachsenen, allgemeinen Einstellung zu Glaubensfragen. Hier auf Olchon wird von vielen Leuten viel geglaubt und das dann irgendwie wohl auch erlebt. Wir zweifeln. Wir sind aber auch keinem Schamanen begegnet. SchamanInnenreich. Florence und Yves, zwei französische Geländewagentouristen, mieteten sich privat bei einer Frau ein und vereinbarten dafür mit Frühstück 1500 Rubel. Zum Bezahlen am nächsten Tag kam der Chef, ein offensichtlich gleichzeitiger „Schamanenchef“ dazu, wurde in seiner Sprache recht laut und verlangte für diesen Service 3000 Rubel... Diese Erzählung klang authentisch, war uns derartiges doch nicht gerade neu. Chinesen Im Vorfeld dieser Reise erfuhren wir, dass es hier, und bei vielen ähnlichen touristischen Brennpunkten nur so von chinesischen Touristen wimmele, die auf eine unmögliche Art laut und neugierig sind, sich überall vordrängeln, laufend auf den Boden spucken und überhaupt in solchen Massen auftreten, dass es „nicht mehr feierlich wäre“ und man da eigentlich nicht mehr hinreisen sollte... Unser Eindruck: Auch deutsche Reisegruppen bewegen sich im Ausland oft weniger zurückhaltend. Für andere auch nicht gerade einladend. Vordrängelnd und spuckend erlebten wir Chinesen nirgendwo. Viele Chinesen erleben aktuell gerade ein Wirtschaftswunder. Sie können reisen. Olchon und andere asiatische Leckerbissen liegen so zu sagen direkt „vor ihrer Haustüre“. Touristin knipst knipsenden Touristen. Seit unserer Wirtschaftswunderzeit haben wir Teutonen auch viele Reisesünden begangen. Ob „oben ohne“ an unpassenden Stellen oder mit Komasaufen unserer Helden an so manchem Ballermann... Wir haben selbst lange Nasen an die sich so mancher von uns fassen könnte... „Olchon express erleben“... Fahrradverleih. „Tante Emma´s“ Laden. Keine Heizöllieferung sondern Trinkwasser aus dem See. Tradition?: Glückliche Französin. Oben schon einmal benannte französische Touristen ließen sich an der Straße zu einer recht großen bujarischen Familienfeier einladen. Später, bei unserer gemeinsamen Tankpause, stellte sie ihre vergessene Handtasche mit Ihrem (!)sämtlichen Bargeld, Bankkarten, Autopapieren und Reisepässen(!) fest... Wahnsinn! Hier dann aber wohl doch nicht: Noch am Smartphone erlebten wir mit, dass diese Gesellschaft erfolgreich nach der Tasche suchte und die beiden zurück fuhren, um alles wieder in Empfang zu nehmen... Nebel Um den Baikalsee im Uhrzeigersinn zu umrunden würde man sich von Olchon aus auf sehr viele Kilometer weit von ihm entfernen. Das wäre recht unattraktiv für unsere gesamte Reisezeit- und Tempo mit dem Halbjahresvisum für die Russlandreise. Weiter ging´s von Olchon im Südwesten also zurück über Irkutsk zum westlichsten Eck des Sees. Hier trafen wir wieder an dessen Ufer, um ihn über eine möglichst lange Strecke zu unserer Linken in seiner sprichwörtlichen Größe erleben und genießen zu können. War ja kein unwesentliches Ziel dieser Reise... Mit solchen Fehlanzeigen rechneten wir aber nicht wirklich: Im Westen aus den Bergen anfahrend hatten wir dicken Nebel. Da war erst einmal lange nichts mit Seeblick: Blickdicht. Eisenbahn. Hier natürlich (Trans)sibirisch. Die Eisenbahn begleitete uns während aller bisherigen Reisen in Russland immer in rechter Nähe der Hauptstraßen. Das hatte den Vorteil, dass wir uns an unseren Schlafplätzen bald an deren Geräusche gewöhnt hatten. Wirklich! Sie hat in Russland offensichtlich eine enorm wichtige wirtschaftliche und auch strategische Bedeutung. Kreuzungen von Straßen- und Eisenbahntrassen sind meist optimal sicher gegen extremes gesichert. Schranke, fast schon Panzersperre. Vor eintreffen eines Zuges werden vor den Schranken an den Hauptstraßen aus dem Erdboden oft eiserne Hindernisse ausgefahren, an denen wahrscheinlich auch der besoffenste Brummifahrer kapituliert. Ob das Einzäunen der Schrankenwärter/innenhäuschen irgend etwas damit zu tun hat, darüber können wir nur spekulieren... Vergittert... Eisenbahnkennern vielleicht nichts neues: Wir waren aber doch stark verwundert, als wir an einem sehr langen Zug, vorne 2 Loks, einer gefühlten Ewigkeit der Vielzahl an Güterwaggons zuschauten um dann, vor ungefähr einer ähnlichen Vielzahl an Güterwaggons noch einmal, in der Mitte des gesamten Zuges, 2 weiteren Loks bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Fernsehdokus „Transsibirische Eisenbahn“: Wer hat das nicht schon auf dem Bildschirm gehabt? Meist in „Muss ich selbst sehen Qualität“ und mit absoluten Postkartenmotiven. Ist da sicher nicht falsch. Für uns jedoch: Die direkte Autofahrstrecke zum Baikalsee führt ihre allermeisten Kilometer parallel zu eben dieser Eisenbahnlinie. Hier, südlich am See, dann landseitig! Wo beide an den See treffen, findet sich in den Gesichtern der Bahnreisenden immer mehr ein zufriedenes Strahlen. Über lange Distanzen ist der See und die Uferlandschaft (wohl) äußerst bewundernswert. Wenn wir ehrlich sind, findet sich in den Augen von uns Autotouristen dort sehr bald Frust: Nur an äußerst wenigen Stellen haben wir hier die Gelegenheit ihm näher zu kommen. Die sind meistens auch nicht gerade attraktiv, weil Fischfang- oder Industriegebiete uns vom Seeufer abhalten und die verbleibenden landschaftlichen Leckerbissen „am See“ mit Luxusimmobilien von Oligarchen (?) belegt sind. Die sind dann abgeschottet. Das heißt, in „sicherer“ Entfernung stehen blickdichte hohe Zäune und an den Zufahrten Schranken mit Securitys, die nicht gerade einladend wirken (wollen). Sauber Landseitig entdeckten wir durch die Schlafplatzsuche dann doch manchen Leckerbissen: Hier Murino: Murino. Das „ordentlichste“ Dorf, das wir bisher in ganz Russland sahen! Müllstation. Schon am Ortseingang sauber abgepackten Müll, auf den Abtransport wartend. Keinen Fetzen Dreck allenthalben. Feier- und Angelgelände am Fluss mit Toiletten. Einen Top Wasserspender für die Allgemeinheit. Schrauberwiese. Neben der Ortszugangsstraße eine Wiese, auf der wir nicht nur prima übernachten konnten, am nächsten Tag unseren fast überfälligen vorne/hinten Räderwechsel (beim VW Syncro alle paar tausend Kilometer wichtig) absolvieren und dann auch noch den ersten deutschen mobilen Fernreisenden kennen lernen, der von sich aus bei uns hält. Dass nach unserer Weiterfahrt nur noch die Reifenabdrücke auf unsere Anwesenheit hinwiesen, dafür sorgten wir nicht nur an dieser Stelle... Besuch. Geführte Campingreisen Herrlicher Baikal, du heiliges Meer... Bei Posolskoe, einem Ort mit berühmten Kloster direkt am Baikalsee, finden wir doch noch einmal einen wunderschönen Strand an dem wohl einige der Hymnen auf den Baikal entstanden sein könnten. Kloster. An diesem Strand trafen wir „Overlander aus Deutsch- und Nachbarländer satt“. Soll bestimmt keine Beschwerde sein. Eine geführte Gruppe, mit ca. 15 Wohn- LKW´s und Mobilen incl. 2 Begleitfahrzeugen, für ca. 6 Monate auf der „Seidenstraßentour“ vom Baltikum bis Peking und zurück bis Batumi. Viele waren „Offroader“, aber auch recht normale Wohnmobile. „Tupperware“ ist oft ein Qualitätsbegriff... Ohne Ironie. Mit der richtigen Organisation ist für viele vieles möglich. Reisegruppe Seit vielen Jahren organisieren Unternehmen Reisen für Selbstfahrer zu den interessantesten Zielen in der ganzen Welt. Für uns war die Begegnung mit solchen Gruppen hier dermaßen interessant, dass wir am liebsten jeden einzelnen Teilnehmer die sprichwörtlichen Löcher in den Bauch gefragt hätten. Ging leider nicht bei allen. Gab es da doch etliche, die uns offensichtlich gar nicht sehen wollten. Ein gewisser Frust, da wir ja alleine und mit solch einem alten VW Bus „in diesen Ecken der Welt“ unterwegs waren, war einfach nicht zu übersehen. Renault R4 Mongoleifahrer. Kein „einigeln“ hatte dieser junge Franzose nötig, der uns ein paar Tage früher bereitwillig über die 3 Querungen der Mongolei mit seinem R4 Auskunft gab. Es geht auch anders... Wir erfuhren, dass für diese Reisegruppen mit möglichst optimalem abnehmen sämtlicher Probleme alles organisiert wird, was nur möglich ist. Sahen wir doch jeweils einen, sämtliches koordinierenden, Reiseleiter (oftmals auch „Wogen glättend“ aktiv), Allroundmechaniker und, in jedem bereistem Land einheimischen/r professionellen/r Landeskenner/in. Alles stand miteinander, dank moderner Kommunikationstechnik, permanent auch mit der deutschen Zentrale des Unternehmens in Verbindung. Fast nichts wird also einem Zufall überlassen. Die „Führer“ haben die vorgesehene Strecke meist schon mehrfach gefahren. Kennen also alle wichtigen Wegpunkte und viele Gegebenheiten. Die Organisationen leisten mit ihren Verbindungen teilweise fast unmögliches. Zum Beispiel schaffen sie es auch, über 70 Jahre alten Fahrern ihre Fahrzeuge in China noch selbst fahren zu lassen, obwohl (zumindest für Touristen) kein notwendiger chinesischer Führerschein mehr möglich ist... Andere Leistungen, wie Ersatzteilbeschaffung, medizinische Hilfen und vieles mehr sind somit ebenfalls größtmöglich gewährleistet. Selbstverständlich ist heutzutage ja auch rund um die Uhr vorhandener Kontakt während der Reise auf den Smartphone. Und bei der üblichen, gewaltig guten, Mobilfunkabdeckung in diesen Ländern... Auf diese Reiseart wird am Abend an einem empfohlenen Stellplatz (dank GPS) meist gemeinsam übernachtet und werden Besuche kultureller Veranstaltungen, aber auch „spontane“ Einladungen zu Festivitäten bei den Einheimischen arrangiert... Hier der Mechaniker der einen Gruppe. Was für Länder man heute auch alles so einfach bereisen kann... Fast alles: Wir träumten Jahrzehnte lang davon obere Strecke mit einem unserer Bullis fahren zu dürfen. Politisch gab es früher jedoch keine Möglichkeit, die Sowjetunion oder China individuell selbst zu bereisen. Früher! Heute erinnern wir uns dafür doch gerne an damals friedlichstes Reisen in Afghanistan und Pakistan, aber auch im Niger, Mali, Algerien und so... „Kuschelcamping“ einer dieser Reisegruppen am Baikalsee. Hier verlässt die Fernstraße zur Mongolei den See nach Ostsüdosten in Richtung Ulan Ude. Dort angekommen, standen wir schon recht kurz vor Neuland. Vor der mongolischen Grenze wollten wir hier unbedingt noch alle möglichen Vorräte auffüllen. In einschlägigen Foren lasen wir ja Horrorgeschichten über dortige Einkaufsmöglichkeiten. Zum Glück fanden die aber unbegründet. Ein paar Kilos auf den Achsen hätten wir uns schon sparen können... Auf dem Parkplatz des Supermarktes dort traf uns dann Moritz, ein starker wohl deutscher „Macher“ in Tourismusbelangen und Kenner seiner Wahlheimat. Er konnte uns noch rechtzeitig mit den Geodaten des größten örtlichen Gasabfüllers versorgen. Die Küche brauchte weiterhin nicht kalt bleiben. Hier, in dieser Ecke Sibiriens, baut Moritz emsig an einer attraktiven Gehhilfe für alle Weltreisenden auf eigenen Achsen in dieser Gegend. Sein Offroad Camp „Taiga Pitch“ ist offensichtlich ein Hort geballter Kompetenz. Jetzt bin ich doch wieder einmal „Guter Hoffnung“ dass ich mit dem nächsten, dem „Mongoleiteil“ dieses Reiseberichtes, zügiger fertig werde wie mit diesem hier und grüße doch noch aus Niederbayern Rolandderältere
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